16. Toy Run 2010


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15. Toyrun 2009


Wir möchten uns auch im Namen der hellauf begeisterten kleinen und großen Patienten bedanken für die...

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Toy Run 2008



Am Samstag, den 03. Mai 2008 fand bei Strahlendem Sonnenschein der jetzt 14. TOY RUN statt

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Initiator Jay Glasgow

 
 

 
 

Jay Glasgow war einer der erstaunlichsten Menschen, die wir je getroffen haben.
Hier eine kleine Biografie über den Initiator des Erlanger " TOY-RUN "

Jay´s Idee entstand aufgrund seiner eigenen Lebensgeschichte. Er erkrankte an einer seltenen und besonders heimtückischen Art von Krebs, dem Plasmacytom.

1993 zeigte sich die Krankheit, indem sich Jay im Schlaf zwei Rippen brach ? Tumore hatten die Knochen stark geschädigt. Keiner wußte damals, daß dies der Anfang einer wahren Horror-Reise durch Krebsabteilungen und Intensivstationen sein sollte. Einer Reise, die oft dicht am Tod vorbeiführte. Mit dem Ausbruch der Erkrankung veränderte sich das ganze Leben dieses bis dahin so erfolgreichen Mannes.

Jay wuchs bedingt durch die Versetzungen seines Vaters, der in der US-ARMY war, sowohl in Deutschland als auch in Amerika auf. Nach der endgültigen Rückkehr der Familie nach Amerika, suchte Jay nach einem Weg wieder nach Deutschland zurück zu gehen. Also meldete er sich 1981 in die US Army mit der Bedingung in Süddeutschland stationiert zu werden. Nach einigen Monaten lernte auf einem Open-Air in Würzburg seine Frau Ingrid kennen, die er 1987 heiratete. Bis 1984 diente er als Soldat in der 10. technischen Brigade in Kitzingen. Im Anschluß an seine aktive Zeit arbeitete er einige Jahre in leitender Position in der Comissary in Bamberg. Anfang der 90er Jahre erhielt er eine Führungsposition bei der Overseas Service Corp., die mehrere US-Firmen, die für die Army arbeiten in Europa vertritt.

Im Juni 1993 wurde dann nach langem Rätseln die endgültige Diagnose seiner Erkrankung gestellt. Das Plasmacytom greift die Knochen des Körpers an, hat allerdings seinen Anfang im Immunsystem, genauer gesagt im Knochenmark. Für Jay wird ein Wechsel von Chemotherapien, langen Aufenthalten in der Erlanger Uniklinik und kurzen Aufenthalten zu Hause in einer kleinen Ortschaft in Bad Mergentheim zum normalen Lebensrhythmus. Man begann sofort nach dem Erkennen der seltenen Erkrankung damit, nach einem Knochenmarkspender zu suchen. Da die Krankheit im Knochenmark ihren Ursprung hat, besteht eine Chance für den Kranken darin, daß man sein eigenes, krankes Knochenmark durch Bestrahlung vollständig abtötet und gegen das eines Spenders austauscht. Hierfür braucht man geeignetes Knochenmark, das nicht vom Körper abgestoßen wird. Jay´s jüngere Schwester erwies sich als geeignete Spenderin. Viele Wochen in einer Knochenmarktransplantationseinheit, in der der Patient soweit als möglich isoliert wird folgten. Langsam wurde das Spenderknochenmark vom Körper angenommen, begann zu arbeiten und Jay fühlte sich relativ gut. In dieser Zeit erfüllte er sich seinen Traum eine eigene Harley zu besitzen. Doch auch damals wuchsen die Tumore in seinem Körper und er mußte jede Woche zur Behandlung in die Klinik. Die andauernden Chemotherapien und ständige Schmerzen quälten ihn.

In den Wartezimmern der Kliniken traf Jay auch immer wieder mit krebskranken Kindern zusammen. Seine eigene persönliche Betroffenheit, verbunden mit einem ausgeprägten Mitgefühl ließen in ihm den Wunsch entstehen diesen Kindern zu helfen. So nahm langsam der Grundgedanke dieses Toy Runs seine Gestalt an. Die amerikanische Idee eine Hilfsaktion mit einem unterhaltsamen Tag zu verbinden findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger.
Jay begann mit großem, intensiven und äußerst engagierten Arbeitseinsatz seinen ersten Toy Run zu organisieren. Er nutzte dafür auch all die Verbindungen zu US Firmen, alten Freunden und Kollegen, die er sich im Laufe der Jahre erworben hatte. Mit den so gesammelten Spenden unterstützte er einerseits die Kinder und Jugendlichen der Erlanger Unikliniken und andererseits die Deutsche Knochenmarksspenderdatei. Letztere sammelt Daten über mögliche, freiwillige Spender und stellt sie den einzelnen Kliniken im Bedarfsfall zur Verfügung.

Jay nannte seine Hilfsinitiative ?Unsung heroes?, unbesungene Helden, ein Titel der für das Leid steht, das die krebskranken Kinder ertragen müssen.
Am letzten Aprilwochenende 1995 startete er seinen 1. Toy Run in Erlangen.