2019-04-18 Der Drache ging in Rente

18.04.2019
Die neu gestaltete Eingangshalle der Kinderklinik bietet neue Sitzmöbel und deutschlandweit einzigartige Spielgeräte aus mineralischem Kunststoff

Eine Spende in Höhe von 20.000 Euro des Vereins „Toy Run – Träume für kranke Kinder Erlangen e. V.“

Grün, blau, gelb und rot – im neu eingerichteten Foyer der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher) des Universitätsklinikums Erlangen können sich die jungen Patienten und Besucher jetzt auf Stühle und Bänke in ihrer Lieblingsfarbe setzen. Eine Spende in Höhe von 20.000 Euro des Vereins „Toy Run – Träume für kranke Kinder Erlangen e. V.“ ermöglichte einen Großteil der Neuausstattung der Eingangshalle mit außergewöhnlichen Sitzmöbeln für Kinder und Erwachsene sowie mit verschiedenen Spielgeräten. Der Clou: Die neue Einrichtung besteht aus einem mineralischen Kunststoff, der so noch nie zuvor in Deutschland für Spielgeräte eingesetzt wurde, er ist einfach zu desinfizieren, schwer entflammbar und besonders langlebig.

Krank sein, vielleicht ein mulmiges Gefühl vor den „Weißkitteln“ haben und dann auch noch warten müssen – kaum ein Patient der Erlanger Kinderklinik freut sich, hier zu sein. Doch zumindest die Wartezeit vor der Hochschulambulanz lässt sich jetzt angenehmer verbringen. Mithilfe des Toy-Run-Vereins kann sich die Eingangshalle im frischen Gewand präsentieren: Es gibt vier Spielgeräte bei denen Kreativität und Geschicklichkeit gefragt sind, neue Sitzmöglichkeiten, die Wickelecke und eine große Vitrine für Bastelarbeiten der Kinder und Jugendlichen. Die Anforderungen an die Neugestaltung waren hoch, wie Marion Müller, Toy-Run-Vorsitzende und Leitende Erzieherin der Kinderklinik erklärt: „Damit das Mobiliar alle vorgegebenen Auflagen zur Hygiene, zum Brandschutz und zur Arbeitssicherheit erfüllt, wurde es aus einem speziellen Acryl-Mineralstoff gefertigt.“

Neues kommt, Altes geht: Der Moderne weichen musste der große Holzdrache, der über 20 Jahre lang im Foyer der Erlanger Kinderklinik die Besucher empfing. Zwar schön anzusehen, hatte er jedoch einen entscheidenden Nachteil: Aus Holz gefertigt entsprach er nicht mehr den aktuellen Ansprüchen an die Hygiene und den Brandschutz. Deshalb durfte das Fabelwesen nun in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen.

Quelle: Marion Müller/Uni-Klinikum Erlangen